
Die Metzgerei Hans Kupfer & Sohn wird in Heilsbronn gegründet.
Nach Ende des ersten Weltkrieges wird das Unternehmen weiter ausgebaut, der Kundenstamm bis nach Nürnberg und Fürth erweitert. In den Folgejahren wird das Unternehmen langsam von der „Rucksackmetzgerei“ zum florierenden Handwerksbetrieb aufgebaut.
Die ersten Mitarbeiter werden eingestellt, neue Maschinen werden angeschafft, ein Kühlhaus gebaut und ein Lieferwagen gekauft. Der 2. Weltkrieg führt vorübergehend zur Schließung des Unternehmens.
Der Betrieb wird mit 20 Mitarbeitern wieder aufgenommen. Schnell steigen das Produktionsvolumen und die Mitarbeiterzahl. Die gesamten 50er und 60er Jahre sind von starkem Wachstum geprägt.
Eine der modernsten deutschen Fleisch- und Wurstwarenfabriken geht in Betrieb. Weiter steigende Mitarbeiterzahlen und zahlreiche Auszeichnungen kennzeichnen den Erfolgsweg des Unternehmens in den nächsten Jahren.
Der 1957 geborene Sohn Otto Kupfer tritt in die Geschäftsleitung ein. Das Unternehmen wird europaweit aktiv, der Einstieg in den spanischen und französischen Markt gelingt.
Kupfer übernimmt die Thüringer Wurstspezialitäten VEB Ilmenau und gründet die Ilmenauer Wurstwaren GmbH.
In Nürnberg wird die Gebrüder Kupfer GmbH gegründet und produziert täglich 1.000.000 Original Nürnberger Rostbratwürstchen.
Eine hochmoderne Fabrikationsstätte wird eingeweiht, die jährliche Produktion steigt auf 15.000 Tonnen.
Das neue Verwaltungsgebäude wird fertiggestellt, ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Hauses Kupfer.
Bei einem Großbrand wird die Fabrikationsstätte in Heilsbronn vollständig zerstört.
Nach dem Großbrand werden Anlagen und Gebäude in kürzester Zeit und nach modernsten Maßstäben wieder aufgebaut. Ein unternehmerisches Engagement, das den Ansporn für die Zukunft zeigt.